Routen und Reiseplanung

Wunderschöne Schwarzwaldhochstraße: Top 10 Sehenswürdigkeiten

Die Schwarzwaldhochstraße auf einen Blick

  • Verlauf: B500 von Baden-Baden bis Freudenstadt
  • Länge: rund 60 Kilometer Panoramastraße
  • Höhepunkte: Mummelsee, Hornisgrinde, Lotharpfad, Aussichtspunkte
  • Landschaft: Grinden, Hochmoore und weite Ausblicke
  • Beste Zeit: ganzjähörig, im Herbst besonders farbenprächtig
  • Für wen: Autoreisende, Motorradfahrer und Wanderer

Die Schwarzwaldhochstraße ist eine der schönsten Panoramastraßen Deutschlands und führt durch die wunderschönen Landschaften im Schwarzwald. Ich bin Alex und in diesem Film zeige ich euch die besten Sehenswürdigkeiten und unsere persönlichen Highlights entlang der Strecke.

Wir starten in Baden-Baden und folgen der Route in Richtung Freudenstadt. Macht euch bereit für intensive Erlebnisse, überraschende Ausblicke und ein paar echte Insider-Tipps, die euren Besuch hier unvergesslich machen werden!

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Wunderschöne Schwarzwaldhochstraße Top 10 Sehenswürdigkeiten der Panoramastraße im Schwarzwald

Die wunderschöne Schwarzwaldhochstraße kannst du dir in meinem Film ansehen. Ich zeige dir die Top 10 Sehenswürdigkeiten dieser beeindruckenden Panoramastraße. Freu dich auf atemberaubende Ausblicke, idyllische Orte und besondere Highlights. Viel Spa beim Anschauen!

Geroldsauer Wasserfall Malerische Natur entlang des Grobbachs

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein verstecktes Juwel im Schwarzwald und ein Muss für Naturliebhaber. Schon der Spaziergang entlang des Grobbachs zum Wasserfall ist ein Erlebnis: Der Weg führt durch einen idyllischen Wald, begleitet vom beruhigenden Plätschern des klaren Wassers. Die Szenerie wirkt wie aus einem Märchenbuch.

Geroldsauer Wasserfall im Schwarzwald
Der Geroldsauer Wasserfall – malerischer Auftakt der Schwarzwaldhochstraße.

Am Ende des Weges eröffnet sich ein beeindruckender Anblick: Der Grobbach stürzt in einem malerischen Wasserfall über moosbewachsene Felsen in die Tiefe, umgeben von dichtem Grün. Besonders nach Regenfällen ist der Anblick spektakulããär, wenn die Wassermassen mit voller Kraft hinabstürzen.

Ein kleiner Tipp: Direkt in der Nähe befindet sich das Waldgasthaus Bütthof, das mit Schwarzwälder Spezialitäten und gemütlichem Ambiente lockt.

In unserem ausführlichen Beitrag zum Geroldsauer Wasserfall findest du Wanderweg, Anfahrt und die besten Fotospots.

Kapelle Maria Frieden Spiritueller Rückzugsort mit beeindruckender Geschichte

Nach einer kurzen Fahrt vom Geroldsauer Wasserfall erreicht man die Kapelle Maria Frieden. Die Kapelle wurde auf Initiative von Altkanzler Konrad Adenauer errichtet und beeindruckt schon von außen mit ihrer Lage und der Statue des Erzengels Gabriel.

Ein Highlight ist die kleine Terrasse hinter der Kapelle, die eine atemberaubende Aussicht ins Rheintal bietet.

Im Inneren beeindrucken kunstvolle Kirchenfenster und ein detailreich gestalteter Altar, die diesem spirituellen Rückzugsort eine besondere Atmosphäre verleihen. Ein perfekter Stopp, um Ruhe zu finden und die Schönheit des Schwarzwalds zu genießen.

Der Mummelsee direkt an der B500
Der Mummelsee direkt an der B500.

Mehr über den spirituellen Rückzugsort erfährst du im Beitrag zur Kapelle Maria Frieden.

Mehliskopf Action und Natur für die ganze Familie

Der Mehliskopf ist ein vielseitiges Ausflugsziel, das jede Menge Spa und Abenteuer bietet. Ein Highlight ist die rasante Fahrt auf der Bobbahn, die durch Kurven und Abfahrten führt ein Erlebnis, das für Adrenalin sorgt.

Mehliskopf an der Schwarzwaldhochstraße
Am Mehliskopf warten Bikepark, Sommerrodelbahn und weite Ausblicke.

Direkt an der Bobbahn gibt es auch einen kleinen Imbiss, perfekt für eine kurze Pause.

Für die Kleinen gibt es einen Spielplatz, und der Klettergarten lädt zu spannenden Herausforderungen in luftiger Höhe ein.

Im Winter verwandelt sich der Mehliskopf in ein Skigebiet und bietet zusätzlichen Spa im Schnee. Ein Ort, der zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes bereithããält und garantiert für jeden etwas bietet!

Mehr zu Attraktionen, Preisen und Öffnungszeiten liest du im Mehliskopf-Beitrag.

Schwarzenbachtalsperre Naturparadies im Schwarzwald

Die Schwarzenbachtalsperre ist ein perfektes Ziel für alle, die Natur und Erholung suchen. Ein Highlight ist die beeindruckende Staumauer, die 400 Meter lang und 65 Meter hoch ist. Man kann bequem darüber laufen und dabei die grandiose Aussicht auf den See genießen.

Schwarzenbachtalsperre im Schwarzwald
Die Schwarzenbachtalsperre – türkisblaues Naturparadies zum Wandern und Verweilen.

Am Ufer lädt ein Bootsverleih dazu ein, die Talsperre vom Wasser aus zu erkunden, und wer möchte, kann auch sein eigenes Paddleboard mitbringen. Rund um den See führt ein idyllischer Wanderweg, der immer wieder zu kleinen sandigen Buchten führt ideal, um in der Sonne zu entspannen oder ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Alles zu Wanderungen und Baden findest du im Beitrag zur Schwarzenbachtalsperre.


Mummelsee Sagenumwobener See mit vielfältigen Angeboten

Schon vom Parkplatz aus bietet der Mummelsee eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Schwarzwaldlandschaft.

Direkt am Seeufer befindet sich das Berghotel Mummelsee, das neben komfortablen Zimmern auch ein Restaurant mit regionalen Spezialitäten und einen Schwarzwaldladen bietet. Hier könnt ihr traditionelle Produkte wie geräucherten Schwarzwälder Schinken, Holzofenbrot und handgefertigte Souvenirs entdecken.

Der Hornisgrindeturm, höchster Punkt der Strecke
Der Hornisgrindeturm, höchster Punkt der Strecke.

Der See selbst lädt zu einem Spaziergang auf dem Rundweg ein, der etwa 800 Meter lang ist. Auf dem Weg begegnet ihr der Seenixe, einer mystischen Skulptur, die an die Sagen des Mummelsees erinnert und ein beliebtes Fotomotiv ist.

Zudem startet hier der Kunstweg am Mummelsee, ein Wanderpfad mit beeindruckenden Skulpturen, der Kunst und Natur auf einzigartige Weise verbindet.


Für Abwechslung sorgt auch eine Fahrt mit dem Tretboot, bei der man den See aus einer ganz neuen Perspektive erleben kann. Der Mummelsee ist ein Ort, der Natur, Kultur und kulinarische Highlights perfekt vereint.

Alle Sagen, Wanderungen und Angebote rund um den Mummelsee findest du hier.

Hornisgrinde Höchster Gipfel des Nordschwarzwalds

Die Hornisgrinde ist mit ihren 1.164 Metern der höchste Gipfel des Nordschwarzwalds und ein absolutes Highlight der Region.

Blick von der Hornisgrinde im Nordschwarzwald
Auf der Hornisgrinde, dem höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds.

Vom Mummelsee führt ein rund 2 Kilometer langer Wanderweg hinauf, der mit herrlichen Ausblicken auf die Weiten des Schwarzwalds beeindruckt.

Besonders der Aussichtspunkt Mummelseeblick auf halber Strecke bietet einen fantastischen Blick auf den See ein Fotostopp, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Oben angekommen erwartet euch der Hornisgrindeturm, von dem aus ihr eine spektakulããäre Rundumsicht genießen könnt.

In der Grindehtte könnt ihr euch mit regionalen Spezialitäten stärken oder einfach in der Sonne entspannen und die herrliche Landschaft auf euch wirken lassen.

Alle Wege, Aussichtsturm und Hochmoor findest du im Hornisgrinde-Beitrag.

Nationalparkzentrum Ruhestein Erlebniswelt im Schwarzwald

Das Nationalparkzentrum Ruhestein bietet Einblicke in die Natur und Kultur der Region. Die interaktiven Ausstellungen laden dazu ein, die Entwicklung des Nationalparks hautnah zu erleben.

Die Infostation des Lotharpfads
Die Infostation des Lotharpfads.

Ein besonderes Highlight ist die Brücke der Wildnis, ein stufenlos zugänglicher Steg, der wie ein Laufsteg in den Wald hineinragt.

Von dort aus führt eine Treppe zum Aussichtsturm, der mit seiner geneigten Struktur beeindruckt und einen weiten Blick über die bewaldeten Hänge des Schwarzwalds bietet.


Im hauseigenen Kino werden regelmäßig Kurzfilme gezeigt, die tiefere Einblicke in die Themen des Nationalparks geben.

Für das leibliche Wohl sorgt das Café des Zentrums, und im Shop der Tourist-Information findet man eine Auswahl an Souvenirs.

Die ganze Erlebniswelt zeigt dir der Beitrag zum Nationalparkzentrum Ruhestein.

Kloster Allerheiligen und die Allerheiligen Wasserfälle

Ein kurzer Abstecher von der Schwarzwaldhochstraße führt euch zum Kloster Allerheiligen und den beeindruckenden Allerheiligen Wasserfällen.

Diese besondere Mischung aus Kultur und Natur beginnt mit der kleinen Allerheiligenkapelle, die ihr euch auch kurz ansehen solltet.

Beeindruckend stehen gleich daneben die überreste der Klosterruine, die euch in die Vergangenheit entführen. Die Ruine, mit ihren teils erhaltenen Bögen und Mauern, erzählt die Geschichte eines einst mächtigen Klosters, das nach einem verheerenden Brand im 19. Jahrhundert aufgegeben wurde.

Heute laden die überreste zum Erkunden und Verweilen ein.

Weiter Blick über die Höhen vom Schliffkopf
Weiter Blick über die Höhen vom Schliffkopf.


Vom Kloster aus könnt ihr durch den einst prachtvollen Klostergarten spazieren, vorbei am Ehrenmal des Schwarzwaldvereins, und entlang des Lierbachs zu den sieben Kaskaden der Wasserfälle wandern.

Bereit für eine Zeitreise? Schnapp dir deinen Rucksack und lass uns gemeinsam in die faszinierende Welt der Klosterruine Kniebis eintauchen. Hier erwartet dich nicht nur ein Hauch von Mittelalter, sondern eine ganze Ladung spannender Geschichte, garniert mit einer ordentlichen Portion Schwarzwälder Charme!

Kloster und Wasserfälle im Detail: unser Beitrag zu Allerheiligen.

Kniebis: Ein Dorf mit Charakter und Geschichte

Bevor wir in die Geheimnisse der Klosterruine eintauchen, lass uns mal einen Blick auf Kniebis werfen. Stell dir vor: Du stehst auf einem Berg, knapp 1000 Meter über dem Meeresspiegel, umgeben von dichtem, rauschenden Schwarzwald. Die Läuft ist klar, du hörst vielleicht einen Specht in der Ferne klopfen. Genau hier, in dieser atemberaubenden Kulisse, liegt Kniebis – ein Stadtteil von Freudenstadt und der höchstgelegene noch dazu!

Kniebis an der Schwarzwaldhochstraße
Rund um Kniebis mit seiner geschichtsträchtigen Klosterruine.

Aber Kniebis ist nicht einfach nur irgendein Bergdorf. Oh nein, seine Geschichte ist so bunt wie ein Schwarzwälder Bollenhut! Stell dir vor, früher war Kniebis in drei Teile geteilt. Ja, du hast richtig gehört – drei! Ein Teil gehörte zu Freudenstadt, einer zu Baiersbronn und einer zum badischen Rippoldsau. Das war quasi das mittelalterliche äquivalent zu Berlin während des Kalten Krieges, nur ohne Mauer und mit mehr Tannen.

Heute ist alles unter dem Dach von Freudenstadt vereint, aber der Geist dieser geteilten Vergangenheit schwebt noch immer über dem Ort. Mit seinen etwa 870 Einwohnern ist Kniebis heute ein echtes Schwarzwald-Juwel und ein beliebter Luftkurort. Und mitten in diesem Bilderbuch-örtchen, umgeben von rauschenden Tannen und saftigen Wiesen, findest du unser heutiges Ziel: die Klosterruine.

Die Geschichte der Klosterruine Kniebis erfährst du im eigenen Beitrag.

Die Klosterruine: Wo Legenden geboren wurden

Jetzt wirds richtig spannend! Die Geschichte des Klosters Kniebis beginnt im Jahr 1267. Damals war hier nur eine kleine Kapelle, direkt an einem wichtigen Handelsweg zwischen Ulm und Straßburg. Kannst du dir das vorstellen? Müde Kaufleute, die ihre Waren über holprige Wege transportieren, fromme Pilger auf dem Weg zu heiligen Stätten, vielleicht sogar der ein oder andere Ritter auf der Suche nach Abenteuern – sie alle fanden hier einen Ort der Ruhe und des Gebets.

Aber warte, es wird noch besser! Nur zehn Jahre später, 1277, wurde aus der bescheidenen Kapelle ein richtiges Kloster. Die Franziskaner-Terziaren, bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihr einfaches Leben, übernahmen die Leitung. Stell dir vor, wie die Mönche in ihren braunen Kutten über das Gelände eilten, um Reisende zu begrüßen und zu versorgen. Der Duft von frisch gebackenem Brot und heilenden Kräutern lag in der Läuft, während in der Schreibstube kostbare Manuskripte entstanden.

Von Bränden, Neuanfängen und geheimnisvollen Schätzen

Das Leben im Kloster Kniebis war alles andere als langweilig. 1341 gabs eine große Veränderung: Die Mönche nahmen die Regel des heiligen Benedikt an und unterstellten sich dem Kloster Alpirsbach. Aber keine Sorge, sie behielten trotzdem ihren eigenen Kopf! Diese Verbindung brachte dem Kloster nicht nur spirituellen Aufschwung, sondern auch wirtschaftliche Vorteile.

Doch dann kams knüppeldick: Zwei heftige Brände, einer 1463 und der nächste ein halbes Jahrhundert später, zerstörten große Teile des Klosters. Kannst du dir den Schrecken der Mönche vorstellen? Das Knistern der Flammen, der beißende Rauch, wertvolle Bücher und Kunstwerke, die in Sekundenschnelle zu Asche wurden? Aber die Mönche gaben nicht auf und bauten jedes Mal wieder auf. Respekt, oder?

Die Schwarzwaldhochstraße an der Alexanderschanze
Die Schwarzwaldhochstraße an der Alexanderschanze.

übrigens, es gibt da eine spannende Legende: Angeblich sollen die Mönche vor dem zweiten großen Brand einen Teil ihrer Schätze in den umliegenden Wäldern versteckt haben. Bis heute wurde nichts gefunden – vielleicht hast du ja Glück und stolperst über einen vergrabenen Kelch oder eine alte Münze?

Die Blütezeit: Mehr als nur Beten und Arbeiten

In seiner Blütezeit war das Kloster Kniebis weit mehr als nur ein Ort des Gebets. Es war ein Zentrum der Bildung, der Heilkunst und der Landwirtschaft. In der Klosterschule lernten nicht nur angehende Mönche, sondern auch Kinder aus der Umgebung Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Kräutergarten züchteten die Mönche heilende Pflanzen und in der Klosterapotheke wurden Tinkturen und Salben hergestellt, die weit über die Grenzen des Schwarzwaldes hinaus bekannt waren.

Aber das ist noch nicht alles! Die Mönche waren auch wahre Experten in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Sie rodeten Teile des Waldes, legten Felder an und züchteten Vieh. Ihre Methoden waren so erfolgreich, dass Bauern aus der ganzen Region kamen, um von ihnen zu lernen. Und natürlich dürfen wir die Klosterbrauerei nicht vergessen – das Kniebiser Klosterbier war in der ganzen Gegend berühmt und beliebt!

Das Ende einer ra: Die Reformation und ihre Folgen

1534 war dann Schluss mit lustig. Herzog Ulrich von Württemberg führte die Reformation ein, und das bedeutete das Aus für unser Kloster. Stell dir den Tumult vor: Mönche, die ihre Habseligkeiten packen, Dorfbewohner, die besorgt die Zukunft diskutieren, vielleicht sogar der ein oder andere hitzige Streit zwischen Anhängern des alten und des neuen Glaubens.

Die Mönche zogen von dannen, der letzte Prior machte sich auf den Weg nach Bildechingen. Aber was geschah mit dem Klostergebäude? Es wurde zunächst als Amtssitz und Gerichtsgebäude genutzt. Später diente es als Steinbruch für die umliegenden Dörfer – vielleicht findest du ja in manchem alten Bauernhaus noch Steine, die einst Teil des Klosters waren!

Die Ruine heute: Ein Ort zum Staunen und Träumen

Heute ist von dem einst stolzen Kloster nicht mehr viel übrig. Aber das, was geblieben ist, hat es in sich! Die Mauerreste ragen wie stumme Zeugen aus dem Waldboden und laden dich ein, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wenn du zwischen den alten Steinen wandelst, kannst du fast das Flüstern der Mönche hören. Schließ die Augen und stell dir vor, wie das Leben hier vor Jahrhunderten ausgesehen haben mag. Der Gesang der Mönche bei der Morgenmesse, das Kratzen der Federkiele auf Pergament in der Schreibstube, das Geklapper von Töpfen und Pfannen aus der Klosterküche. Cool, oder?

Archäologen haben übrigens in den letzten Jahren spannende Entdeckungen gemacht. Bei Ausgrabungen fand man nicht nur Keramikscherben und alte Münzen, sondern auch Reste von kunstvollen Fresken und sogar ein gut erhaltenes Stück einer mittelalterlichen Handschrift!

Das Nationalparkzentrum am Ruhestein
Das Nationalparkzentrum am Ruhestein.

Insider-Tipp: Sonnenuntergang an der Ruine

Jetzt kommt mein absoluter Geheimtipp für dich: Besuche die Klosterruine zum Sonnenuntergang! Wenn die letzten Sonnenstrahlen die alten Mauern in goldenes Licht tauchen, entsteht eine Atmosphäre, die du so schnell nicht vergisst. Die Schatten werden länger, die Vögel stimmen ihr Abendlied an, und für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Perfekt für atemberaubende Fotos und einen Moment der Ruhe und Besinnung.

Rund um die Ruine: Was du nicht verpassen darfst

Nach deinem Besuch an der Klosterruine hast du bestimmt Lust auf mehr. Kein Problem, die Gegend hat einiges zu bieten:

  1. Schwarzwaldhochstraße: Diese legendäre Straße führt direkt an Kniebis vorbei. Ein Muss für jeden Schwarzwald-Fan! Die kurvenreiche Strecke bietet atemberaubende Ausblicke und führt dich vorbei an malerischen Schwarzwaldhöfen und geheimnisvollen Mooren.
  2. Alexanderschanze: Nur einen Kilometer entfernt findest du diese historische Verteidigungsanlage. Der Ausblick ist der Hammer! Die Schanze wurde im 17. Jahrhundert erbaut und spielte eine wichtige Rolle in verschiedenen Kriegen. Heute kannst du hier nicht nur Geschichte schnuppern, sondern auch einen fantastischen Panoramablick über den Schwarzwald genießen.
  3. Ellbachseeblick: Diese Aussichtsplattform bietet dir einen Panoramablick über den Schwarzwald, den du so schnell nicht vergisst. An klaren Tagen kannst du von hier aus bis zu den Vogesen in Frankreich sehen!
  4. Nationalpark Schwarzwald: Perfekt für Wanderfreunde und Naturliebhaber. Hier kannst du den Schwarzwald in seiner ganzen Pracht erleben. Urige Wälder, kristallklare Bäche und mit etwas Glück begegnest du sogar Hirschen oder Auerhhnern.
  5. Waldschwimmbad Kniebis: An heißen Tagen gibts nichts Besseres als eine Abkühlung im hchstgelegenen Waldschwimmbad des Schwarzwalds. Das Besondere: Das Wasser wird mit Solarthermie erwärmt – Badespaßß mit gutem Gewissen!

Lass es dir schmecken!

Nach so viel Kultur und Natur hast du dir eine Stärkung verdient. Probier unbedingt den berühmten Schwarzwälder Schinken oder gönn dir ein Stück der legendären Schwarzwälder Kirschtorte. Im Gasthaus Zum Ochsen in Kniebis gibts deftige regionale Küche in gemütlicher Atmosphäre. Der Wirt kann dir bestimmt noch die eine oder andere spannende Geschichte über das alte Kloster erzählen!

Etwas weiter weg, aber den Abstecher wert, ist das Restaurant Sattelei in Freudenstadt mit seinem tollen Panoramablick. Hier kannst du moderne Interpretationen traditioneller Schwarzwälder Gerichte genießen – wie wäre es mit einem Rehragout mit Preiselbeeren und hausgemachten Spätzle?

Für einen schnellen Kaffee zwischendurch ist das Café Waldblick direkt an der Schwarzwaldhochstraße perfekt. Von hier aus kannst du die vorbeiziehenden Motorradfahrer und Ausflügler beobachten und die entspannte Atmosphäre genießen. Probier unbedingt ein Stück des hausgemachten Zwetschgenkuchens!

Fakten und Besuchertipps

  • Adresse: Kniebisstraße, 72250 Freudenstadt-Kniebis
  • Anfahrt: Mit dem Auto über die B28 oder B500 (Schwarzwaldhochstraße). Parkplätze findest du in der Nähe.
  • öffnungszeiten: Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich.
  • Eintrittspreise: Kostenlos
  • Insider-Tipp: Besuche die Ruine bei Sonnenuntergang für magische Fotos!
  • Wanderwege: Der Kniebiser Heimatpfad führt direkt an der Klosterruine vorbei und bietet interessante Infotafeln zur Geschichte des Ortes.
  • Beste Besuchszeit: Von Mai bis Oktober ist das Wetter am stabilsten. Im Herbst erwartet dich eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre mit buntem Laub.
  • Empfohlene Besuchsdauer: Plane etwa 1-2 Stunden für die Ruine ein, mehr Zeit, wenn du die Umgebung erkunden möchtest.
  • Barrierefreiheit: Das Gelände ist teilweise uneben, festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
  • Führungen: In den Sommermonaten werden gelegentlich Führungen angeboten. Erkundige dich beim Tourismusbüro Freudenstadt nach aktuellen Terminen.
  • Web: www.freudenstadt.de/ausflugsziele

Na, Lust bekommen auf einen Ausflug zur Klosterruine Kniebis? Pack deine Wanderschuhe ein, schnapp dir deine Kamera und mach dich auf zu einem unvergesslichen Abenteuer in die Welt der mittelalterlichen Mönche und des zauberhaften Schwarzwalds.

Wer weiß, vielleicht entdeckst du dabei nicht nur die Geheimnisse der Vergangenheit, sondern auch ein Stück von dir selbst. Vielleicht findest du ja sogar den legendären Klosterschatz! Und selbst wenn nicht – die Erinnerungen an diesen besonderen Ort wirst du garantiert wie einen Schatz hüten.

Also, worauf wartest du noch? Der Schwarzwald und seine Geheimnisse warten auf dich! Bis bald in Kniebis!

Mit weiteren Zielen kombinieren

Entlang der Strecke lohnen sich viele Stopps:

Häufige Fragen zu der Schwarzwaldhochstraße

Wo verläuft die Schwarzwaldhochstraße?Als B500 auf rund 60 Kilometern von Baden-Baden bis Freudenstadt entlang der Höhen des Nordschwarzwalds.

Was sind die Highlights entlang der Strecke?Unter anderem der Mummelsee, die Hornisgrinde, der Lotharpfad und zahlreiche Aussichtspunkte.

Wann ist die beste Zeit für die Fahrt?Ganzjähörig reizvoll; im Herbst leuchten die Wälder, im Winter liegt oft Schnee.

Wie lange dauert die Fahrt?Reine Fahrzeit ein bis zwei Stunden, mit Stopps gut ein ganzer Tagesausflug.

Ist die Straße auch für Wohnmobile geeignet?Ja, die gut ausgebaute B500 ist problemlos befahrbar; an Wochenenden kann es voll werden.